Am heutigen Tage ist es zu meinem großen Bedauern an mir, mich mit einer besonders heiklen Thematik zu befassen, Potztausend!
Zartbesaitete Gemüter oder gar Angehörige des redlichen Klerus sollten an dieser Stelle ernsthaft dem Abbruche der Lektüre erwägen, kann es doch an dieser Stelle durchaus zu garstigst- schlüpfrigen Einlassungen kommen.

Sie können mir durchaus glauben – Höchstselbst bringe ich eine derart pikante Thematik lediglich mit einigen Abscheu zur Sprache, allein – das heutzutage doch arg verzerrte Bildnis der Jugend bezüglich dieser Thematik macht einen solchen Schritte zu meinem großen Bedauern leider unumgänglich.

Betrachten wir erst einmal das Bild der heutigen Jugend: diese ist bekanntlich der festen Überzeugung, dass Unzucht nicht nur zur Erzeugung redlichen Nachwuchses dient (in diesem Falle als „Zucht“ zu bezeichnen), sondern praktiziert diese ebenfalls allein zum Spaße, „einen Sechs“, pflegt sie in all ihrer Garstigkeit diesen widernatürlichen Vorgange zu betiteln.
Wie aber, und nun wird die gesamte Chose in der Tat mehr als pikant, hat man sich einen solchen „Sechs“ vorzustellen“?

Aus Verlässlicher Quelle sind mir einige Details bekannt:
Der geneigte Halbstarke pflegt sich zunächst unauffällig an ein keusches Frl. heranzupirschen. Hat er die Grenze der Hörweite überschritten, so wird er zunächst, hier eine interessante Parallele aus dem Tierreiche, versuchen, die Aufmerksamkeit des Frls. Zu erringen.
Hierzu wird nun ein „flotter“ Spruche angebracht, beispielsweise „Oha, Du bist ebenso adrett wie Sarah Bernard, wenn nicht gar ein wenig adretter“.
Pfui Deibel, werte Leser, hier tritt die lüsterne Intention des besagten Haderlumpen bereits aus Evidenteste zu Tage!
Wankelmütig, wie das weibliche Geschlechte nun einmal ist, wird das Frl, sich nunmehr interessiert zeigen, möglicherweise wird sie ihm gar ihr unbedecktes Knie darbieten, Feurio!
Die Folgen sind ebenso bekannt wie traurig: der Unkeusche Blick führt zur Schwangerschaft, diese wiederum zu einem Kinde, welchem eine ähnlich diabolische Lebensführung bevor steht, Potzdonner!

Weitere Folgen eines „Sechs“ sind:
- Gehirnaufweichung
- Schulisches Versagen
- Untergang des Abendlandes
- Daniel Küblböck
- Marodierende Horden auf den Straßen


Und über einen weiteren Irrglauben der heutigen Zeit möchte ich an dieser Stelle in harter Art und Weise zu Gerichte sitzen: selbst bei einem Kinderwunsche ist ein sogenannter „Sechs“ mitnichten erforderlich.

Dereinst in meiner Jugend, als man noch einigen Werte auf die Bildung selbst im frühsten Kindesalter zu legen pflegte, machten mir meine Eltern die hochinteressante Abhandlung „Der Bubi-Bär und der Klapperstorch“ zugänglich, ein Werk von durchaus wissenschaftlichem Belange.
Dort ist es schwarz auf weis zu lesen, und ich zitiere wörtlich:

„Wenn sich Mama und Papa sehr lieb haben, fällt irgendwann ein Kind vom Himmel, das der Klapperstorch dann auffängt, und bei ihnen abliefert“

Sie sehen also: Unzucht (sechs) ist eine mehr als unnötige Geißel der Gesellschaft!

Daher komme ich nicht umhin an dieser Stelle zu fordern:
- Scheuklappen für alle Jugendlichen
- Aufnahme des redlichen Standartwerkes „Der Bubi-Bär und der Klapperstorch“ in sämtliche Lehrpläne
- Eine Spezialeinheit „SOKO Unkeuscher Blick“ der redlichen Ordnungshüter


Jugendliche nach der Ausübung von Unzucht:



Keusche Jugendliche:




Ihr
Baron von Friedel


Baron Jesus Maria von Friedel Konteradmiral a.D. Bodo von Klotz Dr. Traugott Leimhuber Ferdinand Birnbaum Baldian Loth Kardinal Theodore de Marcus