Die moderne Zeit in all ihrer Schnelless-Garstigkeit scheint zunehmend auf alljene Köstlichkeiten zu vergessen, welche in nicht unwesentlicher Art und Weise zur kulturellen und moralischen Festigung des Abendlandes beitrugen, Potztausend!

Deshalb sei an dieser Stelle einer ganz besonders extraordinären Spezialität zu längst verdienten Geltung verholfen, namentlich der mongolischen Gährwurst.

Gerne weihe ich Sie in die Zubereitung dieser schmackhaften Speise ein:

Sie benötigen:

1. Wurst (Pfälzer, Wiener, Elchwurst, je nach Geschmack)
2. Eier (keine Straußeneier, das verdirbt den Geschmack)
1-2 Liter frischgepressten Orangensaft
1-3 zuverlässige Kurzschwerter
4-5 fähige Walfänger


Man nehme die Wurst, und lege sie in eine Kasserolle. Sorgsam mit dem frischgepressten Orangensaft bedecken, dann die Eier darüberschlagen. Dann in einen möglichst feuchtwarmen Raum (gerne auch Sauna) verbringen.

Dort lassen wir unsere Wurst zwölf bis vierundzwanzig Monate ziehen. Ab und an sehen wir nach unserer Delikatesse, und stutzen eventuell nach uns greifende Tentakel sorgsam mit einem der Kurzschwerter (bei Verschleiß auswechseln). Nach c.a. vierundzwanzig Monaten nehmen wir die erfahrenen Walfänger, und bringen die Wurst zur Strecke (Vorher unbedingt eine Golddublone an einen Mast nageln).
Fertig!

Nun, ich wünsche redlichst viel Vergnügen beim Nachkochen!

Ihr
Baron von Friedel


Baron Jesus Maria von Friedel Konteradmiral a.D. Bodo von Klotz Dr. Traugott Leimhuber Ferdinand Birnbaum Baldian Loth Kardinal Theodore de Marcus