Er da, Benutzer!

Mach er nicht so ein dummes Gesicht, wie er schon vor dem Heimrechner sitzt, sein Rücken ist ja krummer als die Grammatik des Gemeinen Stoiber! Umgehend setz er sich gerade hin wenn er meine Ausführungen liest - oder sich von seiner Mutter vorlesen lässt, man weiss ja nie, bei bürgerlichem Gesocks. Überhaupt, wenn ich mir schon die Mühe mache, ihm etwas beibringen zu wollen, bemüh er sich wenigstens, intelligent auszuschauen, es ist ja nicht mit anzusehen! Mein armes Herz!



Er sieht schon selbst: obwohl Gesindel wie er im Leben nichts anderes tut, als auf Kosten seines Gutsherrn ein leichtes Leben zu führen, ist sein Rücken durch seine krumme, stillose Haltung völlig verwachsen. Doch da ich ein nachsichtiger und fürsorglicher Herr bin, ganz zu schweigen von meinen erstklassigen Manieren und meinen überragenden Intellekt, will iich ihm sagen, was er dagegen tun kann: gehe er zu seinem Herrn und bitte er um eine ordentliche Tracht Prügel.
Merk er sich - sofern er dazu mit dem beschränkten Verstand eines Bürgerlichen überhaupt imstande ist: Ein ordentlicher Schlag mit der Rute auf das Hinterteil sorgt für einen ruckartigen Übergang in eine vernünftige Körperhaltung.

Hat er gar kein schlechtes Gewissen, weil er schöngeistigen Ästheten wie mir seinen Anblick zumutet? Nein? Schäm er sich gefälligst über seine Rücksichtslosigkeit! Geh er auf die Knie und bitte er um Entschuldigung, so oft wie er zählen kann. Mindestens! Und sei er gewarnt, mit zwei- oder dreimaliger Stammelei werde ich mich nicht zufrieden geben, mach er es ordentlich!
Bis seine Stockschlag-Therapie wirkt und seine Haltung endlich ansehbar wird, kauf er sich gefälligst eines dieser muselmanischen Gewänder, eine Burqa, damit Herren von Stand ihn nicht ansehen müssen. Und untersteh er sich, das Geld dafür von seinem Herrn zu schmarotzen, das zahlt er schön aus eigener Tasche!



Bürgerliche Mütter legen ihre Kinder gern auf den Bauch, so läuft das Gehirn durch die Nase heraus, bevor das Kind - wie ich - Verstand oder Stil entwickeln könnte.
Zweifellos hat man das auch mit ihm gemacht, darum gehe ich nicht davon aus, dass er meine so schön und stilvoll elaborierten Ausführungen verstehen kann, also, auf! Hau er statt dessen dreimal seinen Kopf gegen eine Wand, zur Strafe dafür, dass ich meine Zeit mit ihm verschwenden musste.
Los, sitz er nicht herum und glotze, tu er, was ich ihm aufgetragen habe, aber plötzlich, bevor ich mich ernstlich über ihn ärgere und ihn anweise, sich zu waschen! Ja, da kriegt er Angst, wie? Ich weiss doch, wovor das gemeine Volk Angst hat.

Er hatte die Ehre, eine Monatsschrift zu lesen von:
Seine Gnaden Siegfried Graf von Hermelach


Baron Jesus Maria von Friedel Konteradmiral a.D. Bodo von Klotz Dr. Traugott Leimhuber Ferdinand Birnbaum Baldian Loth Kardinal Theodore de Marcus