Das „Hallo Wien“-Fest

Sehr geehrte Heimseitenbesucher,
Am gestrigen Tage haben wieder einmal viele rechtschaffene Bürger nervliche Qualen durchstehen müssen: bösartige Buben und Mädchen sind durch die Straßen gezogen und haben redliche Menschen mit ihrem garstigen Anblick und ihrem Lärm daheim belästigt.
Nicht anders ging es auch mir. Trotz aller von mir ergriffenen Vorsichtsmaßnahmen, wie beispielsweise ein großes „Für den Verbleib widerrechtlich eindringender Kinder kann nicht garantiert werden“-Schild, ging es mir nicht anders.

Scheinbar nicht einmal schlecht, sondern schlicht und einfach gar nicht erzogene Kinder klingelten schon ab 17.00 Uhr an meiner Türe:


Kostüme von links nach rechts: Joschka Fischer, Gerhard Schröder, Helmut Kohl, Peer Steinbrück (zu erkennen an der aufgehaltenen Tasche)


Ein Unhold im Wolfgang Thierse – Kostüm

Kaum hatte ich die Tür geöffnet, plärrten die Kinder „Süßes oder Saures“, scheinbar eine Art Wahlspruch den die Buben sich für ihre fiktive Wahlveranstaltung ausgedacht haben.
Erfreut allerdings über die Flexibilität der Jungspunde zeigte ich durch ein Nicken mein Einverständnis an und eilte in die Küche, um hernach jedem der Kinder eine schmackhafte Zitrone in die Hand zu drücken.



Aus einem mir leider vollkommen unverständlichen Grund zeigten sich die Jungspunde nicht im geringsten erfreut über meine großzügige Gabe. Immerhin habe ich ihrem Wunsch redlichst entsprochen, und ein saures Nahrungsmittel gereicht.
Vermutlich handelt es sich schlicht um die Undankbarkeit der Jugend.

Doch genug an dieser Stelle von meinen Persönlichen Erlebnissen, liegt es doch in meiner Absicht, auch Geschichtliche Aufklärung über die Ursprünge des „Hallo Wien“-Festes zu leisten.
Entstanden ist dieser garstige Brauch, als die muselmanischen Massen die Stadt Wien belagerten. Wie überliefert wurde, stellten sich die Muselmanen im Zuge ihrer Ankunft vor den Stadtmauern auf, winkten redlichst, wie es sich gehört, und riefen „Hallo Wien“, daher der Name des Festes. Die Wiener indes ersannen sich den Plan, sich als Politiker ihrer Zeit zu verkleiden, denn, so ist bekannt, selbst die tapfersten Muselmanen fürchten sich vor der Schreckensgestalt des Politikers. Dergestalt gekleidet schlichen sich die Bürger Wiens des Nachts in das Lager der feindlichen Streitkräfte und verbreiteten Furcht und Schrecken, was die Muselmanen letztendlich zur panischen Flucht bewegte.
Seitdem feiert man in Wien, und in neuester Zeit auch in anderen Teilen der Welt das garstige „Hallo Wien“-Fest.
Ich kann nur hoffen, dass bald ein Verbot gegen dieses Fest ergeht.


Hochachtungsvoll
Dr. Traugott Leimhuber


Baron Jesus Maria von Friedel Konteradmiral a.D. Bodo von Klotz Dr. Traugott Leimhuber Ferdinand Birnbaum Baldian Loth Kardinal Theodore de Marcus