ein jeder weis, dass die Jugend von heute zu nichts nutze ist. Heranwachsende Unholde spritzen sich Haschgift in die Venen, schnüffeln ansonsten sehr nützliche Prittstifte und rauchen Extrahasi. Als wäre dies noch nicht genug finden sich besonders bösartige Jugendliche in Horden zusammen und ziehen marodierend durch Stadtparks und Innenstädte, wo sie am helllichten Tage bemitleidenswerte Rentner überfallen und ausrauben.
Auch mit den jungen Maiden steht es nicht besser. So wissen die Frauenspersonen, welche heutzutage, wie die Knaben auch, an höheren Lehranstalten in Mathematik, Fremdsprachen und anderen Fächern unterrichtet werden, zwar mittlerweile, wie man „Nasi Goreng“ übersetzt, doch können sie selbiges nicht mehr kochen.

Allerdings beabsichtige ich nicht, sie mit bösen Schauergeschichten um ihren wohlverdienten Nachtschlaf zu bringen, sondern eine redliche Lösung zu präsentieren. Doch zuerst eine genauere Betrachtung der Gründe für unser Problem:
Natürlich erzähle ich ihnen nichts neues, wenn ich feststelle, dass an dem üblen Zustand unserer Gesellschaft einzig und allein die Frauensperson im Allgemeinen, die Emanze im Speziellen schuld ist. Auch die deutschen Schulhöfe sind, wie oben angedeutet, nicht mehr sicher vor jungen Maiden, welche die ansonsten sicherlich strebsamen Buben zu unzüchtigen Gedanken verführen. Sicherlich werden sie anmerken, dass ein charakterstarker junger Herr diesem Drang zur Unzucht widerstehen können muss, will er später eine verantwortungsvolle Position in der Gesellschaft übernehmen, doch müssen sie bedenken, dass die Jugend von heute angefüllt ist mir den garstigsten aller Giftstoffe, Hormone geheißen.
Die sogenannten Hormone sorgen dafür, dass die natürlichen Abwehrstoffe des Mannes gegen die unzüchtigen Handlungen des Weibes außer Kraft gesetzt werden, so dass jede halbwegs ansehnliche Frauensperson einen durchschnittlichen Jugendlichen ohne Weiteres zur Unzucht verführen kann. Leicht werden so die Schüler abgelenkt, sind sie doch durch die Aufhebung der schulischen Geschlechtertrennung mittlerweile von Weibsvolk umgeben, vom Lernen abgelenkt, auf lange Sicht zu faulen Subjekten gemacht, die wie oben beschrieben die Gesellschaft terrorisieren.

Auch die Erziehung unserer Sprösslinge im Elternhause wird durch die schulische Ausbildung der Maiden verhindert, wird den solchen doch schon im Kindesalter durch feministische Lehrerinnen die Flause in den Kopf gesetzt, sie seien dem Manne gegenüber ebenbürtig, unterlegen nicht dessen Einfluss – natürlich hanebüchener Dummsinn. So kommen die Frl.´s auf die Idee, sich einem Berufe hinzugeben, statt der heimischen Kindererziehung. Die Folge: die Jugend verwahrlost zusehends.

Nun zur eigentlichen Lösung des Jugendproblems. Da ich ein netter Mensch bin, biete ich sogar zwei Lösungsalternativen an, beide leicht zu realisieren, werden doch weder Lebensqualität noch Freiheit oder Gesundheit des einzelnen beeinträchtigt:

- Entweder sollten die bösartigen Giftstoffe, namentlich Hormone, verboten werden.
- Oder aber man verbietet es jeglichem Weibsvolke, sich einer höheren Lehranstalt auf einen löblichen Kilometer zu nähern.

Natürlich wäre es wünschenswerter, die Frauenspersonen komplett zu verbieten, doch werden auch sie einsehen, dass man mit einem solchen Vorschlag in der vom Emanzentum geprägten Politik leider keinen Erfolg mehr haben kann, weshalb ich mich mit einem sehr liberalen Ersatzvorschlag begnüge.

Hochachtungsvoll
Dr. Traugott Leimhuber



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