Grüß Gott liebe Gemeinde.


Da ja das Wiegenfest unseres Heilands wieder unmittelbar bevorsteht, möchte ich mich heute einmal mit Ihnen über dieses freudige Ereignis, also über Weihnachten, unterhalten.


Das Weihnachtsfeste hat sich in den letzten 30 Jahren in unserer Gesellschaft sehr stark verändert. Und dies leider nicht zum besten hin. Der Besuch der heiligen Messe und der Mitternachtsmette, eigentlich beides eine Pflicht ! für einen redlichen Christen, ist in vielen Familien längst in Vergessenheit geraten. Selbst die Art der heimischen Feier ist längst nicht mehr das was sie einmal war, ja ist es doch in vielen Fällen gar ein gröhlend lautes Familienfest, bei dem nicht selten am Schluß der Feier einigen Familienmitgliedern der Suff im Gesichte steht Potztausend. Auch die Kinder wissen mit einem besinnlichen Feste nichts mehr anzufangen. Weihnachten bedeutet für sie nur noch das es Geschenke gibt. Nicht selten verbringen heute die Kinder die Weihnachtsfeier am Heimrechner, wo sie die neu erhaltenen diabolischen Heimrechnerspiele ausprobieren. Einige Jugendliche Unholde bekommen vom Heiligen Abend gar nichts mit, da sie sich ja lieber haschgiftspritzend in öffentlichen Toiletten oder Parks herumtreiben Potzfeurio nochmal.



Auch hat sich die Art der Geschenke sehr zum negativen hin verändert, wie ich ja an meinem Beispiel der Jugendlichen und ihren Heimrechnerspielen schon darlegte. Selbst unter den Erwachsenen ist es längst üblich, sich unnützen und meist teuren Schnickschnack zu schenken.



Sehn Sie, und das muß und sollte doch nicht so sein.

Eigentlich hat das Weihnachtsfest gar nichts mit Schenken zu tun Potzdonner.

Gehen Sie in die Kirche, mit Ihrer ganzen Familie, und feiern Sie alle gemeinsam die Niederkunft unseres Heilands Jesus Christus. Und wenn die lieben Kinder nicht mitkommen wollen, dann helfen Sie eben entsprechend nach sapperlot. Packen Sie die Lümmel kräftig am Ohr, und sie werden schon spuren.

Was die Feierlichkeit Zuhause angeht, so sollte man Weihnachten im Kreise der Familie verbringen, keuschest miteinander Speisen, Beten, Singen, gemeinsam in der Bibel lesen, den Heiland lobpreisen.
Die Frau des Hauses kocht ein erlesenes gar festliches Mahl, nachdem sie die Wohnung oder das Haus gesäubert hat, während der Herr des Hauses und die Kinder den Baum schmücken. Danach schadet es sicherlich nicht, wenn die Kinder ihrer Frau Mutter etwas zur Hand gehen würden. Aber erliegen Sie nicht der Hektik des Geschenkewahn, der sich in unserer Gesellschaft ausgebreitet hat.

Wenn Sie dennoch Ihre lieben mit einer Kleinigkeit erfreuen wollen, sollten Sie nur wirklich sinnvolles schenken. Dem Eheweibe eine keusche neue Schürze z.B., oder vielleicht einen neuen Waschzuber. Kaufen Sie nicht solch Unsinn wie teuren Schmuck oder andere Klunkereien. Dies hat nichts mit einem besinnlichem Feste zu tun.
Auch würde sich der Gatte wohl eher über ein neues Paar selbst gestrickte Wohlsocken freuen, oder um keusche neue Baumwollschlüpfer, am besten noch Langbeiner, welche ja im Winter besonders komfortabel sind. Aber er freut sich bestimmt nicht über die neue Bohrmaschine, das neue Auto, den neuen Heimrechner usw.

Und vor allem bei den lieben kleinen sollten Sie besonders sorgfältig auswählen, was Sie ihnen schenken wollen. Unterlassen Sie es, Ihren Kindern solch Unsinn wie diabolische Heimrechnerspiele, oder gar Handtelefone zu schenken. Wenn sich Ihre Kleinen etwa neue Kompaktscheiben wünschen, dann passen Sie ebenso auf was für Musik sich auf ihnen befindet. Kaufen Sie keine Kompaktscheiben mit HipfHüpf, Knall oder Felsenmusik, kaufen Sie wenn dann schon Musik von Mariane und Michael, den Wildecker Herzbuben usw. Musik einfach, die Herz und Seele erfreut und nicht verdirbt. Noch besser wäre, Sie schenken nützliches für Schule und Bildung. Dies wäre sowieso das Vernünftigste, haben unsere Kinder es doch bitterst nötig, wie Pisa und nun OECD gezeigt haben.
Welches Kind würde sich nicht über ein neues Lexikon ein Loch in den Bauch freuen (Sie sehen, ich bin der modernen Sprache durchaus mächtig), welches Kind würde nicht gleich auf sein Zimmer laufen, um begierig in der neuen Bibel zu lesen, welches Kind würde sich nicht über neue Malstifte und –Kreiden freuen, und sofort losmalen. Kaufen Sie auch nicht solch Unsinn wie Schokolade. Keusche Nüsse und Orangen zaubern Freudentränen auf die strahlenden Gesichter am Heilig Abend.



Wenn Sie diese paar Punkte beachten, verbringen Sie ein wahrlich redliches Weihnachtsfest, ein Fest, ganz im Namen unseres neugeborenen Heilands. An dieses Weihnachten werden Sie sich bestimmt mit Freuden zurückerinnern.


Ihre werte heilige Inquisition




Baron Jesus Maria von Friedel Konteradmiral a.D. Bodo von Klotz Dr. Traugott Leimhuber Ferdinand Birnbaum Baldian Loth Kardinal Theodore de Marcus