Über die artgerechte Unterkunft
Der Verkehrsraudi
auf Patrouille
Das Sakrament der Ehe
Warnung vor dem Lichtspielhause
Ich will Wagner!
Die Taxifahrt
Liebes Tagebuch
Ostern
Pikanter Witz! Nur für Erwachsene!
Wie ein Gesetz entsteht
Weihnachtsmarkt
Sperrmüll auf unserem Marktplatz
Auf dem Postamt
Das Akkordeon im Schnee
Der Kirmesbesuch
Das keusche Massenduell
Der Tannenbaum
Die diabolische Baugrube
Die spiritistische Sitzung
Die Zeugenaussage
Elektronische Kinderabwehr
Erektile Dysfunktion
Kinderwache im Hause Auerstedt
Kampf gegen die Schwarzarbeit
Gute-Nacht-Geschichte
Wieder entführt!
Aktion gegen Studentenpack
Der Nikolaus bei Auerstedts
Die Spielstraße
Nacht der Unholde
Einbrecher ertappt
Gothische Musik
Herr Jackson
Justiz-Skandal
Literaturbesprechung
Löbliche Pink Floyd Musikanten
Schwur der Redlichkeit
Der Brataffe
Das Strassenfest
Eurhytmie
Herr Swami und das Wurstbrot
Besuch beim Irrenarzt
Das Attentat
Ärger mit dem Verkehrskasperle
Schönstes Kriegserlebnis





da ich nun schon mehrfach gebeten wurde, vorab aus meinem Manuskript "Über die Artgerechte Erziehung" zu zitieren, möchte ich Ihnen nun einen kleinen Vorgeschmack auf das Gesamtwerk geben und stelle hiermit einen Auszug aus dem zweiten Kapitel anschnur:

Über die artgerechte Unterkunft.

Eltern, denen es nicht möglich ist, den garstigen Nachwuchs direktemang in ein Kloster oder eine redliche Militärakademie zu stecken, verfallen oftmals in den Fehler, dem Kindelein ein sogenanntes "Heim" bieten zu wollen. Zu diesem Zwecke werden oft prächtige Zimmer hergerichtet, vollgestellt mit Wiegen, Kinderbettchen, Spielzeugen und ähnlichem Schnickschnack, die ein normales Kind weder verdient hat, noch braucht. Auch verfügen diese Zimmer oft über eine Heizung, so das die natürliche Abhärtung des Jungmenschen zum Erliegen kommt - und dieser erbärmlichst verweichlicht und später seine Rolle als Rekrut nur mit Mühen wird erfüllen können. Einen Eindruck eines nicht-artgrechten Kinderaufbewahrungsraumes sehen Sie hier:



In diesem pompösen Zimmer, welches jede Art von denkbarem Luxus bietet, kann der verwirrte junge Geist nur auf die abstrusesten Gedanken kommen, sapperlot. In späteren Jahren wird er wohl seine Eltern zu morden versuchen, um in den Besitz des GANZEN Wohlstandes zu gelangen, der ihm hier in jungen Jahren so leichtfertig vor Augen geführt wird! Ich sage: hüten Sie sich vor der Verschlagenheit der Jugend! Fehler die im sogenannten Halbstarkenalter (4-8 Monate) begangen werden, sind später kaum noch auszubügeln! Wie also sollte nun ein artgerechter Aufbewahrungsraum für den Nachwuchs beschaffen sein? Prinzipiell sollten die folgenden Faktoren Berücksichtigung finden:

- Klein ist der junge Mensch und klein sollte daher auch der Raum sein, den man ihm zugesteht. - Türen bewirken nur, das sich ein Jungspund der täglichen Züchtigung entziehen kann oder, schlimmer, hinter geschlossener Türe Spitzbubereien ausheckt. Daher sei der Jugendraum allzeit zugänglich für die Erziehungsberechtigten.

- Frische Luft und Nähe zu den Elementen stählen Körper und Geist. Zugleich sollte ein räumlicher Abstand gewahrt werden, der so groß ist, das das frühkindliche Geplärre die rechtschaffenden Eltern nicht vom keuschen Tagewerk abzulenken vermag. Denn dieses Geplärre ist nichts weiter als Trotzverhalten, mit dem das Kinde uns seinen Willen aufzuzwingen trachtet, sapperlot! Fassen wir die Grundsätze nun zusammen, so geht uns auf, das der ideale Ort, Kinder aufzubewahren, in der sogenannten Kinderhütte liegt:


Die Kinderhütte - bekannt aus deutschen Gärten.

Diese redliche Hütte ist aus unserem Alltagsbild kaum wegzudenken und wer eine solche Hütte im Garten stehen hat, der ist als redlicher und guter Mensch und Vater leicht zu erkennen. Die Liebe zum Kind, die hierin ihren Ausdruck findet, wird allein schon dadurch bewiesen, das der Mensch zeitweise sogar dazu übergeht, seinem treuesten und bestem Freunde, dem Hund, ebenfalls eine solche Unterkunft zu bieten. Und hierbei hat das Kinde, im Gegensatz zum Hunde, noch garnichts geleistet, sapperlot, das möge man bedenken!

Werter Leser, wenn Ihnen das Glück und die Gesundheit Ihres Kindes so am Herzen liegen mag wie mir, so beherzigen sie bitte meinen guten Ratschlag und legen sie sich eine dieser Kinderhütten zu. Mein Bruder Willhelm und ich lebten bis zu unserem 18 Lebensjahr in einer solchen Hütte, bevor wir das erstemal das Haus unserer Eltern betreten durften.Wie Sie sehen, hat dies dazu beigetragen, aus mir einen redlichen Menschen werden zu lassen. Bedenken Sie: für Ihr Kind sollte keine Mühe zu schade sein.

Bodo von Klotz, Konteradmiral a.D.

Baron Jesus Maria von Friedel Konteradmiral a.D. Bodo von Klotz Dr. Traugott Leimhuber Ferdinand Birnbaum Baldian Loth Kardinal Theodore de Marcus