Sehr geehrte Damen und Herren,

was früher ein Privileg war, ist heute eine beliebte Alternative zum redlichen Fleiß: Das Studium.

Als ich mich in den 50er Jahren an der Universität einschrieb, war ich besonders stolz, einer Elite anzugehören. Als Student genoss man ein hohes Ansehen: Man war gebildet, fleißig, ehrgeizig und nahm zahlreiche Entbehrungen in Kauf, um später durch seine besondere Qualifikation dazu beizutragen, dass es mit Deutschland weiter bergauf geht.

Wie sieht der heutige "typische" Student aus?

Er hat mit Ach und Krach das Abitur erlangt, hat den Kriegsdienst verweigert, gehört einer Vereinigung von Umweltaktivisten an, hat keine besonderen Fähigkeiten, ist arbeitsscheu und nur darauf bedacht, sein Studium so lange wie möglich hinauszuzögern, um nicht in das Berufsleben einsteigen zu müssen. Besonders auffällig ist dieses bei den Studienfächern Betriebs- und Volkswirtschaftslehre und Sozialpädagogik.

Der "typische" Student lebt in Wohngemeinschaften, den sogenannten Kommunen, wo er mit seinen Mitbewohnern querbeet Unzucht treibt. Er hat weder Ordnungssinn noch Wohnkultur. Auch ist er in der Drogenszene kein Unbekannter.

Er lebt auf Kosten des Staates ("BAFÖG") und seiner Eltern. Er wurde anti-autoritär erzogen, weshalb ihm Tugenden wie Respekt, Bescheidenheit und Gehorsam fremd sind. So sind Demonstrationen und angestrebte Revolutionen Alltag im Leben des "typischen" Studenten. Immer wieder kommt es zu Massenaufständen, bei denen es darum geht, sich gegen die demokratische Grundordnung aufzulehnen und seiner anarchistischen Gesinnung freien Lauf zu lassen. Eine Kirche hat er noch nie von innen gesehen.

Da er sich lediglich ein- bis zweimal pro Woche am Campus blicken lässt, hat er genügend Zeit, um sich bei den Umweltaktivisten zu engagieren. Nachdem er am späten Nachmittag aufgestanden ist, schreibt er industriellen Unternehmen Drohbriefe, in welchen er behauptet, die Umwelt würde verschmutzt und dazu auffordert, die Produktion einzustellen. Die Nächte verbringt er damit, Straßen zu untertunneln, um Kröten und sonstiges Untier vor dem Tod durch Überfahren zu bewahren. An den Wochenenden reist er durch ganz Deutschland, um vor Atomkraftwerken zu demonstrieren.

Der "typische" Student ist an seinem ungepflegten Äußeren zu erkennen. Er hat lange, verfilzte Haare, ist unrasiert und kleidet sich mit übergroßen Hosen und Überziehern ("Pullover"). Er riecht unangenehm und hat dreckige Fingernägel.

SCHLUSS DAMIT!


Unsere Hochschulen müssen wieder zu elitären Bildungseinrichtungen werden! Unflat darf dort nichts zu suchen haben.

Ich fordere:
  • Numerus clausus von 1,0 für alle Studienfächer
     
  • Einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis als Studienvoraussetzung
     
  • Weitere Studienvoraussetzung: Abgeleisteter Wehrdienst (mind. 5 Jahre)
     
  • Besondere Bewachung aller Studenten durch den Verfassungsschutz
     
  • Verbot von Studentenwohngemeinschaften (=Kommunen)
     
  • Einführung von Studiengebühren
     
  • Begrenzung der Studienzeit
     
  • Umgestaltung der Universitäten in Militärakademien
     


Baron Jesus Maria von Friedel Konteradmiral a.D. Bodo von Klotz Dr. Traugott Leimhuber Ferdinand Birnbaum Baldian Loth Kardinal Theodore de Marcus