Sehr geehrte Damen und Herren,

das Verhalten junger Kraftfahrzeugführer ist als Wahnsinn zu bezeichnen. Kaum haben sie ihren Führerschein in der Tasche, wird ein Automobil angeschafft und gestimmt (in Fachkreisen als "tuning" bezeichnet). D.h. dass die Leistung des Fahrzeuges um ein Vielfaches erhöht wird - noch schneller, noch lauter, noch gefährlicher!

Immer wieder kommt es zu verheerenden Verkehrsunfällen, bei denen redliche Menschen ihr Leben verlieren. Meist sind Fahranfänger darin verwickelt, die die Kontrolle über ihr gestimmtes Gefährt verloren haben. Sie sausen mit waghalsigen Geschwindigkeiten von zum Teil mehr als 100 Stundenkilometern durch unsere Landschaften und Städte und hören dazu laut dröhnende Hipfhüpf- und Felsenmusik. Sie gefährden nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer und bringen uns redliche Senioren um unseren wohlverdienten Schlaf. Wie oft lag ich nachts schon schlaflos in meinem Bett, weil meine Straße als Rennstrecke missbraucht wurde!

Aggressiv, laut und längst nicht verkehrssicher:
Die in Eigenregie umgebauten Fahrzeuge.

Besonders beliebt sind Umbauten an der Musikanlage, am Auspuff und am Motor. Die Verkehrssicherheit bleibt allerdings auf der Strecke. Die Jugendlichen geben ihr gesamtes Taschengeld für diesen Schnickschnack aus und geraten so in die Schuldenfalle. Der soziale Abstieg ist vorprogrammiert. Die Psychologin Dr. Mechthild van Buren erklärt dazu:

"Es geht den jungen Leuten darum, ihre Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren. Es gilt die Faustregel: Je lauter das Gefährt, desto minderwertiger fühlt sich der Fahrzeugführer. Es ist so eine Art Wettbewerb, bei welchem derjenige mit dem größten und lautesten Auspuff gewinnt. Dieses Prinzip können wir auch im Tierreich beobachteten, z.B. bei den Pavianen und Schimpansen."

Die Halter dieser gestimmten Fahrzeuge verfügen oft über einen minderen Bildungsgrad und haben ihren Eltern oft Kummer bereitet. Anstatt redlichst für die Schule zu lernen, haben sie in ihrer Kindheit Autorennen und Aktionsspielfilme im Fernsehen angesehen und sich auf diese Weise falsche Vorbilder genommen. Sie haben sich zu übermütigen, verantwortungslosen und rücksichtslosen Rüpeln entwickelt! Und so ist heute ein gemütlicher Sonntagsspaziergang lebensgefährlich, die Verkehrssicherheit ist nicht mehr gewährleistet.

Schluss damit!


Ich fordere:
  • Führerschein erst ab 35 Jahren
     
  • Führerschein nur in Verbindung mit einem psychologischen Gutachten
     
  • Verbot von Umbaumaßnahmen am PKW
     
  • Verbot von Musikanlagen im PKW
     
  • Kraftfahrzeug-Verbot von 20 bis 6 Uhr sowie am Wochenende
     
  • Höchstgeschwindigkeit in Städten: 30 km/h und außerhalb von Ortschaften: 60 km/h
     


Baron Jesus Maria von Friedel Konteradmiral a.D. Bodo von Klotz Dr. Traugott Leimhuber Ferdinand Birnbaum Baldian Loth Kardinal Theodore de Marcus